Malerei

Serie "Insekten" 

Insekten machen rund drei Viertel der Lebewesen auf der Erde aus. Sie sind mit Abstand die artenreichste Klasse der Tiere. 

Sie begegnen uns täglich, und trotzdem sind sie uns fremd. Wir bewundern ihre Schönheit und ihre Flugkünste oder finden sie lästig und eklig. Wir können nicht mit ihnen kommunizieren wie mit Säugetieren, und im Gegensatz zu diesen interessieren sich Insekten überhaupt nicht für Menschen. 

Als Menschen befürchten wir, unsere Spezies könnte die Erde ruinieren. Wir stellen uns in den Mittelpunkt und tun so, als ob ein Leben auf der Erde ohne uns Menschen nicht vorstellbar wäre. 

Dabei existieren Insekten schon seit rund 480 Millionen Jahren auf diesem Planeten. Die ersten Vertreter der Gattung Homo Sapiens tauchten erst vor ca. 2 Millionen Jahren auf. 

Meine Bilder spiegeln die Faszination und den Respekt vor dieser besonderen Spezies. Auch wenn die Menschheit sich selbst ausrotten sollte - die Insekten werden uns überleben. Sie brauchen uns nicht. 

Bildtitel: Hirschkäfer, Blausieb, Schwarzhalsige Kamelhalsfliege (Insekt des Jahres 2022)

Alle Bilder 80 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2022

 

Memento mori | 90x 90 cm | Mixed media

Paraphrasen 

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Anna von Helfenstein | 100 x 100 cm | Öl

Franz Xaver, der letzte Graf | 100 x 100 cm / Öl

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Goschnfetznschappele | 80 x 80 cm | Öl

Selbst als Genie (Wagner) | verkauft

Hommage á J.H.W. Tischbein (Goethe) | verkauft

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Sisi | 100 x 100 cm | Öl

Mrs. Cavendish googelt | 80 x 80 cm | Öl

Anna nach Lucas Cranach d.Ä | verkauft

Hommage à Frida Kahlo | verkauft

Hommage à Rogier van der Weyden | verkauft

In Anlehnung an zeitgenössische Theorien der künstlerischen Bezugnahme und des Fake werden in der Serie „Paraphrasen“ etablierte Bildsprachen der europäischen Kunstgeschichte untersucht und neu interpretiert. Manche Bilder lehnen sich an bekannte Werke an, andere sind frei erfunden. 

 

Unser kollektives wie individuelles Gedächtnis ist angefüllt mit Bildern aus unserer Kultur, dem Zeichensystem, in dem wir leben, ohne dass uns diese Präsenz wirklich bewusst wird.

Der Kanonisierung eines Bildes durch Kunstgeschichte und Museen folgt die fortlaufende Reproduktion in diversen Kontexten und Medien. Die Fülle des künstlerischen Schaffens wird verkürzt auf ein „best of.....“, auf ein Arsenal von Versatzstücken, die so oder ähnlich immer wieder auftauchen. 

 

Auf dieser Basis beginnt in der Serie „Paraphrasen“ ein subtiles Spiel zwischen Ähnlichkeit und Neuschaffung, in dem die Grenzen zwischen der Vorlage und dem neuen Bild verschwimmen. Es entsteht eine Neuinterpretation an der Schnittstelle von Wiedererkennen und Differenz.

 

Authentizität ist eine Frage der Zuschreibung, eine Vereinbarung.